
Yashar Nuri
Erstmals betrat er mit 11 Jahren am Staatlichen Theater für Musikalische Komödie Aserbaidschans in der Inszenierung „Toy kimindir?“ (Dramatiker Maharram Alizade) als Tapdig die Bühne. Während der Schulzeit war er einer der Moderatoren der Sendung „Yelkən“ des Staatlichen Fernsehens. Außerdem wirkte er regelmäßig in den Kindersendungen und -theatern „Buratino“, „Qaranquş“ und „Pioner“ mit. Er besuchte verschiedene Theaterzirkel und trat in Inszenierungen des Volkstheaters des Kulturpalastes (benannt nach den 26 Kommissaren) auf. Der Schüler Yashar besaß ein sichtbares angeborenes Talent. Er war flink, gewandt, ungehemmt und konnte improvisieren. Seine Stimme war klar und einnehmend, sein Gesicht lieb und angenehm. Wenn das Kind Yashar eine Rolle spielte, lachten seine Augen. Er selbst genoss sein Spiel. Der Schauspieler, der ab dem 10. Lebensjahr in Kindersendungen des aserbaidschanischen Fernsehens mitwirkte und auf Theaterbühnen Kinderrollen spielte, schloss 1968 die Mittelschule Nr. 173 in Baku ab und trat in die Fakultät für Drama- und Filmschauspiel des Staatlichen Kunstinstituts Aserbaidschans ein. Dort lernte er von seinen Kursleitern, den bekannten Bühnenkünstlern Rza Tahmasib und Aliheydar Alakbarov, die Feinheiten der Schauspielkunst. …Am Institut, an der Fakultät, im Kurs war Yashar der informelle Anführer. In der Studienzeit erwarteten alle viel von ihm, alle hielten ihn für einen „fertigen Schauspieler“. Yashars Talent war älter als sein Alter. Während der Institutszeit schuf er Balash in „Sevil“, Salmanov in „Toy“, Nesnamow in „Schuldlos schuldig“ und andere Figuren. Nach dem Institutsabschluss 1972 diente er ein Jahr in der Armee und arbeitete als Schauspieler am Lehrtheater des Instituts. Am 1. Dezember 1974 wurde er auf Einladung von Tofig Kazimov, dem Chefregisseur des Akademischen Nationalen Dramatheaters, in die Schauspieltruppe dieses Kollektivs aufgenommen.











